12.09.2010 TSC Wellingsbüttel - SC Sperber 2   2:1 (0:0)

 

Ohne 7 Stammspieler musste der SC Sperber 2 beim punktgleichen Bezirksligaabsteiger TSC Wellingsbüttel antreten. Krankheits- und verletzungsbedingt fehlten unter anderem Andy Böhmert, Fabian Andersch, Benny Marschall und weiterhin (seit dem 2. Spiel-tag) Jan Becker. Da mit Tobi Knopp auch noch der 3. Stürmer verhindert war, trat man praktisch ohne Angriff an.

Trotzdem erwischte man den besseren Start. Mario Novak scheiterte in der 6. Minute aus 14m an Welles Torwart. Nur 2 Minuten später lief Onur Özel, nach einem Abwehrfehler, frei auf das Wellingbütteler Tor zu, verstolperte den Ball aber leichtfertig, so dass auch die 2. gute Möglichkeit vergeben war. Danach kam Welle immer besser ins Spiel. Zwischen der 10. und der 30. Minute erspielte sich der Gastgeber 4 gute Möglichkeiten, die entweder knapp vergeben oder von Philipp Blank im SCS Tor vereitelt wurden. Bis zum Pausenpfiff tat sich ab der 30. Minute nicht mehr viel. Die 1. Halbzeit war wahrlich kein fußballerischer Augenschmaus

In der 48. Minute dann die erste Schrecksekunde für den SCS, als ein Tor für Welle, wegen Foulspiel an Philipp Blank, nicht gegeben wurde. Aber nur 1 Minute später dann das 1:0 für Welle. Nach einer Ecke von links verschaffte sich der Torschütze mit beiden Händen den Platz, den er brauchte, um zum 1:0 einzuköpfen. Ein klares Foul, dass der ansonsten eher kleinlich pfeifende Schiedsrichter hätte sehen müssen. In der Folge setzte der Gastgeber den SCS immer wieder frühzeitig unter Druck, so dass immer wieder brenzlige Situationen herraufbeschworen wurden. Wirklich gute Möglichkeiten ergaben sich für den TSC aber nur bei 2 Weitschüssen, in der 55. und 59. Minute. In der 66. Minutre dann der doch überraschende Ausgleich. Sebastian Kammradt setzte sich im Mittelfeld durch und bediente Mario Novak mustergültig, so dass dieser den Ball aus gut 14m am Torwart vorbei ins Tor schoß. Nicht unbedingt verdient, aber man nimmt mit was man bekommt. 4 Minuten später sogar die Möglichkeit für Sebastian Kammradt auf 2:1 zu erhöhen. Aber sein Heber aus 25m über den, viel zu weit herausgerückten, Torwart hinweg verfehlte das Ziel nur um wenige Zentimeter.

Gut 7 Minuten benötigte Wellingsbüttel um sich vom Schock des Ausgleichs zu erholen. Von der 73. bis zur 77. Minute ergaben sich 4 hochkarätige Torchancen für den Gastgeber, die entweder von Philipp Blank gehalten oder recht fahrlässig vergeben wurden. In der 77. Minute wurde z.B. mit einem Heber nur der rechte Pfosten getroffen. 6 Minuten vor dem Spielende dann die Entscheidung. Bei einem Laufduell an der Mittelllinie wurde Onur Özel gefoult. Da er sich aber zugleich revanchierte, entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Wellingsbüttel. Aus SCS Sicht völlig unverständlich. Den anschließenden Freistoß, der 60m und gefühlte 20s in der Luft war, konnte die SCS Abwehr nicht klären. So sprang der Ball im Strafraum auf und wurde so gefährlich, dass Philipp den Ball nur an den Pfosten lenken konnte. Den Abpraller konnte Welle aus 2m zum 2:1 Enstand nutzen. Zwar warf der SCS noch einmal alles nach vorne, aber Alles in Allem war man an diesem Spieltag im Angriff einfach viel zu harmlos.

 

Am Ende bleibt eine verdiente 1:2 Niederlage, mit einem faden Beigeschmack, da beide gegnerischen Tore durch fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters begünstigt wurden.

 

Tore:

49. 1:0; 66. 1:1 Mario Novak; 84. 2:1